Text und Foto: Philip Agüeras Netz
Im Deutschunterricht beschäftigen wir uns aktuell mit der „Macht der Sprache“. Wir lernen dabei, dass Parteien der Neuen Rechten versuchen, durch die gezielte Verwendung bestimmter Begriffe und Stilmittel die Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Agenda zu überzeugen.
Passend dazu veranstaltete das „Kulturforum Hamburg“ am Dienstag, den 20. Februar auf dem Kampnagel-Gelände eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Wie gelingt der journalistische Umgang mit der AfD?“, die ich privat besuchte. Die eingeladenen Gäste – die NDR-Redakteurin Anja Reschke, die stellvertretende Chefredakteurin der Hamburger Morgenpost Geli Tangermann und der Literaturwissenschaftler Dr. Enno Stahl – vermittelten anschaulich einen Eindruck davon, wie Anhänger der Neuen Rechten Wege suchen, Einfluss auf die Berichterstattung zu nehmen.
Auch das Publikum hatte die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu stellen. Dabei kam es im Zuschauerraum immer wieder zu hitzigen Diskussionen. Insgesamt konnten alle Anwesenden viel über die aktuelle Debatte zum Umgang mit der AfD lernen. Unter Anderem, dass die Gesellschaft das Gespräch miteinander suchen sollte, damit sich Hass und Hetze nicht weiter verbreiten und politische Aufklärung vorangebracht werden kann.


