Den Römern auf der Spur – Unsere Reise nach Trier

Text: Ella Jeziorkowski, Josefine Korden, Käthe Petersen und Nele Rümenapf; Fotos: Er

Am Montag, den 18. Mai sind wir mit dem Zug nach Trier gereist. Gegen 16 Uhr sind wir am Hauptbahnhof Trier angekommen und haben uns direkt auf den Weg zu unserer Unterkunft, dem Warsberger Hof, gemacht. Nach dem Abendessen haben wir einen Spaziergang entlang der Mosel unternommen und dabei unter anderem die Porta Nigra und die Barbara-Thermen gesichtet.

Am nächsten Morgen haben wir uns nach einem reichhaltigen Frühstück auf den Weg zur Porta Nigra gemacht, um dort eine Führung mit der römischen Kaiserin Helena zu beginnen. Mit ihr sind wir unter anderem am Dom, der Konstantin-Basilika und den Kaiserthermen vorbeigekommen. Nach der Mittagspause ging es in der Porta Nigra mit einer Erlebnisführung weiter, auf die uns ein Zenturio mitnahm. Im Anschluss sind wir zu einer Wanderung zur Ma-riensäule aufgebrochen, von wo aus wir eine atemberaubende Sicht über das Zentrum von Trier hatten. Nach einer kurzen Verschnaufpause und einem Gruppenfoto sind wir den Weg wieder hinuntergelaufen.

Am Mittwoch haben wir wieder eine Wanderung gemacht. Diesmal zu einem Aussichtspunkt auf dem Petrisberg. Im Amphitheater hat dann schon der Gladiator Valerius auf uns gewartet und uns während der Führung rund um die Arena seine spannende Geschichte erzählt. Wir ha-ben uns in der Mittagspause ordentlich gestärkt und uns am Rheinischen Landesmuseum wieder getroffen. Dort wurde uns viel über die Kelten, den in Trier gefundenen Römerschatz sowie Grabbeigaben der Römer berichtet. Als sich herausstellte, dass wir aufgrund eines Zugausfalls nicht zur Igeler Säule fahren konnten, war die Enttäuschung groß. In der Jugendherberge angekommen, haben wir dann stattdessen gemeinsam Werwolf und Tischkicker gespielt.

Am Donnerstag mussten wir schon früh aufstehen, um uns mit dem Zug auf den Weg zur Villa Nennig zu machen. Um 10.30 Uhr stellte uns ein ehemaliger Lateinlehrer die Überreste einer römischen Villa vor. Das Highlight der Villa war definitiv der erstaunlich gut erhaltene Mosaikboden, der 1852 zufällig von einem Landwirt entdeckt wurde. Das Mosaik zeigt den Ablauf der Spiele im Amphitheater. Es besteht aus unzähligen Mosaiksteinchen. Wie uns der ehemalige Lateinlehrer berichtete, diente der Mosaikboden als Eingangsbereich der Villa. In der Mitte befand sich ein marmorner Brunnen. Von den ursprünglich acht Mosaikbildern, konnte eines nicht wieder zusammengesetzt werden. Zum Festigen des beigebrachten Wissens wurde uns am Ende noch ein Film gezeigt. Nach der Zugfahrt zurück in das Zentrum von Trier hatten wir eine stärkende Mittagspause, die uns auf den Kampfworkshop im Amphitheater vorbereitete. Während des Workshops hatten wir einen interessanten Einblick in die brutalen, aber durchdachten Kampftechniken der Gladiatoren. Wir hatten alle sehr viel Spaß dabei, das Gefühl zu erleben, wie ein echter Gladiator zu kämpfen. Als wir wieder im Warsberger Hof waren, aßen wir zu Abend und haben uns danach an eine Stadtrallye gemacht. Diese bestand aus Übersetzungsaufgaben, Knobeleien und Sachwissensfragen. Wir alle haben die Stadtrallye gemeistert. Doch am Ende konnte nur eine Gruppe der Sieger sein. Der Gewinn war ein cooler Triermagnet für jeden.

Am Tag der Abreise mussten wir deutlich früher aufstehen, als an den anderen Tagen, um unsere Bahn nach Hamburg um 8.30 Uhr zu bekommen. Leider hatten wir insgesamt eine Verspätung von etwa vier Stunden. Wir bedanken uns bei Frau Erlenbach für die gute Organisation und bei Frau Heerdmann für die freiwillige Begleitung. Wir schätzen den Aufwand und die zusammen verbrachte Zeit sehr.

SuS@ GymEpp