Text und Foto: Henk Bruhn
Am Mittwoch, den 10. Januar durfte die Schulgemeinschaft Zeuge großen Theaters werden: Der S3-Montagstheaterkurs lud zur Premiere des selbstgeschriebenen Dramas ,,GELD, GELD und GELD oder Gottlieb von Schwerdtners Vermächtnis” ein. Das Publikum verfolgte über zwei Stunden hinweg nicht nur gespannt die Entwicklung von Intrigen, sondern durfte sich auch an Gesang und Tanzeinlagen erfreuen. Das Stück blieb fesselnd bis der Vorhang fiel – doch beginnen wir von vorne:
Der wohlhabende Immobilienbesitzer und Kohlemagnat Gottlieb von Schwerdtner ist in die Jahre gekommen und plant nun, sein Testament zu verfassen. Dabei soll ihm sein langjähriger Assistent und Vertrauter Albrecht von Wittenburg zur Seite stehen. Die möglichen Erben sind Diana, die geliebte Adoptivtochter von Gottlieb, sein bereits in der Firma tätiger Sohn Maximilian Augustus, der einst verstoßene Zweitgeborene Ernst Friedrich oder aber die Stiftung von Gottlieb. Doch so ganz von den Erben überzeugt scheint Gottlieb nicht. Nicht nur, dass seine Söhne im erbitterten Wettstreit um die väterliche Gunst den Familiensegen bedrohen, auch seine geliebte Diana sollte so gut wie möglich vor drohendem Unheil bewahrt werden.
Doch urplötzlich stirbt Gottlieb und es kommt anders als geplant. Überraschend erbt die wenig geschäftstüchtige Diana das gesamte Vermögen und entfacht so eine Reihe neuer Gefahren.
Doch zum Unheil gesellt sich das Böse und so tritt ein mysteriöser Charakter auf, der den Sohn von Maximilian Augustus zu beeinflussen scheint. Es folgen Gier, Manipulation und schließlich Mord. Doch während sich die Welt zu verschwören scheint, glimmt das leise Licht der Hoffnung und eine romantische Liebesgeschichte entbrennt.
In diesem Stück mag der Eindruck zunächst trügen. Wie genau das Drama endete und wer am Ende tatsächlich das Erbe erhielt, bleibt dem Publikum vorbehalten – doch möglicherweise plant der Kurs bald eine weitere Aufführung, über die sich sicherlich viele freuen würden…


