Immersive Pompeji-Ausstellung in Berlin

Text: Alexandra Schuback; Fotos: Er, Sch

Am Dienstag, den 17. Juni ging es los. Die Lateinkurse der 10. Klasse trafen sich um 08:15 Uhr am Bahnhof Dammtor, um zur immersiven Pompeji-Ausstellung nach Berlin zu fahren. Die Anreise erfolgte mit dem ICE und der S-Bahn. Da wir mit der Deutschen Bahn ausnahmsweise keine Verspätung hatten und noch Zeit bis zum Museumsbesuch übrig war, haben wir einen Zwischenstopp an der East Side Gallery gemacht, an der wir dann auch entlanggeschlendert sind.

Etwas später erreichten wir auch schon das Museum, das eine beeindruckende Reise in die Vergangenheit versprach – und dieses Versprechen hielt. Die Ausstellung widmete sich dem Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 n. Chr., bei dem die römische Stadt Pompeji unter einer dicken Ascheschicht begraben wurde. Viele Menschen kamen dabei ums Leben – ihre letzten Momente sind heute durch Gipsabdrücke ihrer Körper dokumentiert. In Pompeji sind noch immer Häuser, Straßen und Wandmalereien erhalten, die einen erstaunlich detaillierten Einblick in das Leben der Antike ermöglichen.

In Berlin waren wir besonders von der gelungenen Kombination aus Exponaten, Informationstafeln, Filmsequenzen und virtueller Realität beeindruckt. Durch VR-Brillen konnten wir die antike Stadt Pompeji hautnah erleben und waren live bei einem Gladiatorenkampf dabei. Die Ausstellung machte Geschichte spürbar und lebendig. So konnten wir auch den Vesuv-Ausbruch aus nächster Nähe miterleben. Insgesamt war der Besuch lohnenswert und erfüllte unsere Erwartungen.

 

SuS@ GymEpp