Tipps für das Auslandsjahr

Text: Emily Thoß; Foto: unsplash (Element5Digital)

Eine gewisse Zeit im Ausland verbringen. Für viele stellt der Schulbesuch im Ausland einen großen Traum dar. Doch was sollte man eigentlich beachten? Und ist ein Auslandsjahr für jeden etwas? Um diese Fragen zu klären, hat sich der Schülerblog mit Frau Wehowski, die an unserer Schule für die Auslandsberatung zuständig ist, unterhalten.

Frau Wehowski, die einige von euch möglicherweise bereits aus dem Unterricht kennen, ist seit ungefähr sechs Jahren in der Auslandsberatung an unserer Schule tätig. Auch sie selbst hat während der Schulzeit in der 10. Klasse ein Auslandsjahr in den USA verbracht und kann daher bei der Beratung auch auf eigene Erfahrungen zurückgreifen.

Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern können sich an Frau Wehowski wenden, um für die Schule relevante Aspekte des Auslandsaufenthaltes zu besprechen. Darunter fallen beispielsweise Vorgaben bezüglich der Versetzung in die nächste Klassenstufe, nicht jedoch die Organisation des Aufenthalts und die Vermittlung passender Schulen oder Gastfamilien. Natürlich bietet sie trotzdem eine Vielzahl hilfreicher Ratschläge für alle Beteiligten. Einer lautet beispielweise, je weiter entfernt das Gastland ist, desto älter sollten die Schüler auch zum Zeitpunkt ihres Auslandsjahres sein.

Wichtig bei der Planung eines Auslandsjahrs sei es, darauf zu achten, mit welchem Modell sich das betreffende Kind am wohlsten fühlt. Schließlich kann der Schulbesuch im Ausland auch manchmal herausfordernd sein. Allgemein könne man aber sagen, dass ein Auslandsaufenthalt für viele Schülerinnen und Schüler eine sehr bereichernde Erfahrung darstellt. Natürlich gehöre auch ein bisschen Mut und Durchhaltevermögen dazu, aber insgesamt sei der Tapetenwechsel für die meisten eine tolle Möglichkeit.

Zu den Vorteilen gehören Frau Wehowskis Ansicht nach vor allem das Einnehmen anderer Blickwinkel und das Kennenlernen neuer Kulturen. Auch die persönliche Weiterentwicklung, vor allem eine größere Offenheit gegenüber Neuem, spielen eine entscheidende Rolle.

Damit kommen wir auch direkt zum vielleicht wichtigsten Tipp: Wenn man ein Auslandsjahr macht, sollte man sich unbedingt voll auf diese Erfahrung und neue Leute einlassen! Gerade die Teilnahme an außerschulischen Aktivitäten oder AGs kann viele Türen öffnen. Für die Planung eines Auslandsaufenthalts sei wichtig, dass man sich bereits im Voraus gut über Regelungen der Schule und der Hamburger Schulbehörde informieren sollte, Vorsicht sei beispielweise bei Auslandsaufenthalten in der 10. Klasse wegen den anstehenden Überprüfungen, der Versetzung in die Oberstufe und der Wahl der Profile geboten.

Regelmäßig bietet Frau Wehowski persönliche Gesprächstermine zum Thema Auslandsjahr für Eltern an, für die ihr euch einfach über das Textmodul eintragen könnt! Und ein weiteres auch von Frau Wehowski empfohlenes Angebot findet ihr unter dem folgenden Link: https://bildung-international.hamburg.de/sus/org/. Hierbei handelt es sich um Austauschprogramme, die von der Hamburger Schulbehörde organisiert werden.

SuS@ GymEpp