„Wir können etwas für andere tun“ – Projekttage der 5c im Fach Religion

Hanseatic Help

Text: Rosa Mötting und Hanna Suder; Foto: unsplash (nsiries)

Am Dienstag, den 27. November sind wir mit Bahn und Fähre zu Hanseatic Help gefahren, einem gemeinnützigen Verein, der bedürftige Menschen unterstützt.

Vor Ort hat uns Kai, ein Mitarbeiter, empfangen. Als erstes sind wir in den Konferenzraum gegangen und haben unsere Jacken und Rucksäcke abgelegt. Dann hat Kai mit einer Führung begonnen. Als erstes sind wir bei der Damen-Abteilung vorbeigegangen. Das ist die größte Abteilung. Die Herren-Abteilung ist dagegen sehr klein. Für die Herren hat Hanseatic Help immer zu wenig. Kai hat uns dazu aufgefordert, Männer Kleidung zu spenden.

Danach waren wir in einem großen Lagerraum. Dort war es sehr kalt, weil dort eine Einfahrt ist, in der immer Lastwagen mit Spenden für andere Länder beladen werden. Danach sind wir nach oben gegangen. Dort ist ein Aufenthaltsraum für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jeden Morgen machen sich die 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Namensschilder, damit sie sich gegenseitig mit Vornamen ansprechen können. Das haben wir auch gemacht.

Dann sind wir nach unten gegangen zu den Baby-Sachen und Schulranzen. Budni und Hanseatic Help organisieren in den Sommerferien jedes Jahr eine Spenden-Aktion für Kinder, deren Familien kein Geld für Schulsachen haben.

Uns hat es sehr gut gefallen bei Hanseatic Help. Kai hat uns alles sehr gut erklärt und alle unsere Fragen beantwortet.

Der Mitternachtsbus

Text: Martha Papenhausen und Harriet Varwig

Am 28. November ist uns von Sonja Norgall und Corinna Schnaus der Mitternachtsbus vorgestellt worden. Sie haben uns viel über den Bus und was sie dort machen erzählt; zum Beispiel, was sich im Mitternachtsbus befindet (heiße Getränke, belegte Brötchen, Decken, Isomatten, Schlafsäcke und Kleiderspenden).

Den Mitternachtsbus gibt es schon seit 1996. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahren um 20 Uhr los und sind bis Mitternacht unterwegs. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich. Es sind insgesamt ungefähr 140 Helferinnen und Helfer. Im Winter sind weniger Obdachlose auf der Straße, weil es dann für sie mehr Angebote gibt, in der Nacht unterzukommen. Im Sommer sind es in etwa 200 Obdachlosen, denen der Mitternachtsbus helfen kann. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahren immer dieselben Plätze an, sodass die Obdachlosen wissen, wann und wo sie hinkommen müssen, um Essen zu bekommen. Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Obdachlosen Essen anbieten, müssen sie aufpassen, dass sie auf die Privatsphäre der Obdachlosen achten. Offiziell leben in Hamburg etwa 2000 Menschen auf der Straße.

Wir finden es schön, dass so viele Menschen bei diesem Projekt mit anpacken und den Obdachlosen helfen, über die Runden zu kommen.

SuS@ GymEpp