Circa im Jahre 200 v. Chr. verfasste der römische Komödiendichter Titus Maccius Plautus die „Mostellaria“, seine ‚Gespensterkomödie‘, die auch über 2200 Jahre nach ihrem Erscheinen kaum Aktualität eingebüßt hat: Während sich Philolaches‘ Vater auf Geschäftsreise befindet, nutzt der junge Mann die Abwesenheit seines Vaters und entwickelt einen ausschweifenden Lebensstil: Gedankenlos verprasst er das väterliche Vermögen, lädt die jungen Männer aus der Nachbarschaft auf das elterliche Anwesen ein und feiert ausgelassene Partys mit seinen Freunden, jeder Menge alkoholischer Getränke und mit käuflichen Frauen, sogenannten Hetären. Nach der Rückkehr seines Vaters entwickelt sein Sklave Tranio, der sich nicht selten als treibende Kraft hinter Philolaches‘ Fehltritten entpuppt, ein komplexes Lügenkonstrukt, um das Ausmaß von Philolaches‘ Ausschweifungen zu vertuschen. Mit seiner listigen und gewitzten Art gelingt es Tranio eine Weile, das Lügengebäude aufrecht zu erhalten, bevor es letztendlich doch ins Wanken gerät …
Wie die Geschichte ausgeht, lässt sich in den Lesetagebüchern des Lateinkurses aus Jahrgang 9 nachlesen. Dort finden sich außerdem spannende Ergänzungen einzelner Szenen, anschauliche Collagen, grammatikalische Analysen und erkenntnisreiche Rezensionen, die offenbaren, dass die „Mostellaria“ auch heute noch ihren Witz nicht verloren hat und generationsübergreifend lesenswert erscheint.

Unten stehend kann man die Lesetagebücher anschauen:
Ein Beispiel von Helene exemplarisch:












