Text: Titus Schiffauer; Fotos: Er
Die Bili-Fahrt nach England war eine gute Möglichkeit, das im bilingualen Unterricht Gelernte auch außerhalb der Schule anzuwenden. Im Englisch und Bili-Unterricht beschäftigt man sich mit englischer Sprache, aber auch mit der Kultur, der Geschichte und den Menschen in englischsprachigen Ländern. Auf der Fahrt konnten wir alles hautnah erleben. Es hat sich gut angefühlt, mit den „Locals“ fließend Englisch reden zu können und auch alles zu verstehen.
Am ersten Tag waren wir von früh morgens um 5 bis 20 Uhr abends unterwegs. Nach der langen Anreise wurden wir unseren Gastfamilien in Birchington und Westgate (Grafschaft Kent) zugeteilt. Die Gastfamilien waren super freundlich und versorgten uns täglich mit Frühstück und Abendessen. Einige hatten auch Haustiere wie Katzen oder Hunde.
Am zweiten Tag fuhren wir nach Canterbury. Dort machten wir eine Stadtführung und erfuhren viel über die Geschichte der Stadt, Christopher Marlowe und die Canterbury Tales von Geoffrey Chaucer. Danach hatten wir Freizeit, in der wir die Stadt selbst erkunden konnten. Dabei konnten wir Englisch in alltäglichen Situationen benutzen.
Am dritten Tag ging es nach London. Dort besuchten wir das Globe Theatre, wo uns ein Guide mehr über das Theater und dessen Geschichte erzählte. Anschließend hatten wir Freizeit und konnten London selbst erkunden. Danach machten wir noch eine Bootstour über die Themse, von der man alle Hauptattraktionen aus sehen konnte. Als wir abends nach einem vielfältigen Tag wieder an die Küste kamen, konnten wir einen roten Vollmond in der Ferne sehen.
Am vierten Tag besuchten wir Botany Bay Beach und danach die White Cliffs of Dover. Obwohl ein starker Wind wehte, konnten wir die tolle Aussicht genießen. Danach machten wir in Dover eine kleine Schnitzeljagd, aßen zu Mittag und hatten anschließend noch Zeit für einen kurzen Besuch in Margate. Bei unserer Ankunft am Abend sahen wir den Sonnenuntergang und einen vollen Regenbogen.
Am letzten Tag besuchten wir die Canterbury Tales Immersive Experience. Dort konnten wir uns auf eine andere Art mit der englischen Geschichte und Literatur beschäftigen. Danach hatten wir noch einmal Freizeit, bevor wir die Canterbury Cathedral mit einer Audiotour besichtigten. Nachdem wir fünf volle Tage unterwegs waren, machten wir uns auf den Weg nach Hause.
Insgesamt hat sich die lange An- und Abreise gelohnt, weil wir in den fünf Tagen viele verschiedene Seiten Englands kennengelernt haben. Die Bili-Fahrt hat damit gut gezeigt, wie Sprache und Kultur zusammenhängen und warum es sinnvoll ist, sich im bilingualen Unterricht mit beidem zu beschäftigen.



