„Ich es etwas Anderes“ – vielfältiger Kunstsalon bei Familie Miller

Am Samstag, 22. Februar 2025 hatte Frau Miller in der Haynstraße in Eppendorf zum „Kunstsalon“ eingeladen. Sie blickt damit auf eine lange Tradition zurück. Dieses Mal hatte sie die junge Generation eingeladen: das Kunstprofil S4 unter der Leitung von Janina Arlt. Sie wollte wissen, was diese Generation bei der Selbstsuche beschäftigt.

Die Schülerinnen und der Schüler zeigten Arbeiten aus den vergangenen Semestern zum Thema „Ich es etwas Anderes“.

Um 20.00 Uhr gab es ein dialogisches Gespräch mit den jungen KünstlerInnen und dem Publikum. Es war ein voller Erfolg!

Das Publikum applaudierte nach den jeweiligen Vorträgen der JungkünstlerInnen:

Margarita verdeutlichte die Bedeutung für ein Ich durch die Anwesenheit der  Mutter in expressiven und impressionistischen Malereien.

Lara beleuchtete ihre Kindheit in einem Mobile aus Wolken mit Zahnspange, Haarspangen und Fotos.

Carla zeigte neben der Bedeutung von Familienmitgliedern in expressiver Malerei ihre Auseinandersetzung mit dem für Sie bedeutsamen Künstler Pierre Soulages in schwarz-schwarzen gespachtelten Malereien.

Jule B. befragte sich abstrakt in „Flüssig-Ich“ oder in Zeichnungen à la Horst Janssen „Me, Myself, and Who?“.

Anni und Gioia ließen als Alter Ego eine Maus die Studienreise nach Amsterdam begleiten und zeigten die Reise in einem Künstlertagebuch.

Jule H. erläuterte in einer Fotografie Serie ihr „Leben als Tänzerin“, und in einer Kooperation mit Linda zeigten sie ein dialogisch entstandenes Fotoprojekt, in dem sie verschiedene Perspektiven auf einen gleichen Sachverhalt einnahmen, mit dem Titel „Point of View“.

Kaja befragte sich rückblickend und vorausblickend in einer Zeichnungsserie „Ich im Laufe der Zeit“ und verwies auf Anklänge, wie weit Frida Karlo für sie bedeutsam war und ist.

Joshua ordnete sein eigenes Selbstportrait in altmeisterlicher Manier in die Kunstgeschichte ein, setzte sich ins Verhältnis zur Leonardo Da Vincis „Mona Lisa“ und Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“ und zeigte seine neueste Arbeit, eine Replik der Nofretete.

Hannah stellte neben expressiven Malereien von Freunden eine Marktkampagne zum Thema „Vinum“ vor, in der sie Hafenarbeiter für einen exklusiven Wein werben ließ. Sie möchte gängige Klischees hinterfragen.

Linda malte sich selbst als lachendes Kind in einem Tontrennung „Why so serious?“ und möchte damit aufrufen, doch häufiger einfach auch mal ein befreiendes Lachen im Gesicht zu haben. Das helfe vor allem in diesen finsteren Zeiten.

Fernanda und Marica arbeiteten auch dialogisch und suchten gemeinsam Bilder aus, die etwas mit ihnen zu tun haben, aber auch mit dem Glanz der Stadt Hamburg.

Emma beleuchtete in einem Film die Bedeutung des Sports für sie und wie es andere Profisportler mit ihren Wünschen und Zielen und auch dem Scheitern sehen und setzte sie in Bezug zu sich selbst in einer Videoarbeit mit dem Titel „all different, all the same“.

Anschließend ganz es die Möglichkeit, die Arbeiten käuflich zu erwerben und weitere Gespräche und Snacks und Drinks zu genießen.

Vielen Dank an Familie Miller für die großartige Einladung.

Carla B.

Jule B.

Enni B.

Margarita E.

Gioia F.

Jule H.

Kaja J.

Joshua J.

Hannah J.

Marica L.

Linda M.

Lara S.

Emma S.

Fernanda V S :

Das Kunstprofil S4 mit Janina Arlt

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