Am Dienstag, den 9. Juni 2026, fand in den Deichtorhallen Hamburg die feierliche Preisverleihung des 10. Hamburger Fotowettbewerbs „Anders und doch gleich“ statt. Die Veranstaltung wurde von Grußworten des Leiters der Deichtorhallen, Dirk Luckow, eröffnet.
Insgesamt wurden 233 Arbeiten von Hamburger Schüler*innen eingereicht. Die eingereichten Fotografien setzten sich auf vielfältige und kreative Weise mit dem Wettbewerbsthema auseinander und beeindruckten durch ihre künstlerische Qualität und Originalität. Wir haben mit unseren Kunstkursen Klasse 10 teilgenommen.
Über die Vergabe der Preise entschied eine fachkundige Jury, bestehend aus Anja Dauschek (Direktorin des Altonaer Museums), Bettina Freimann (Projektleitung der 9. Triennale der Photographie Hamburg), Cale Garrido (Kuratorin), Hanna Schneider (Behörde für Kultur und Medien Hamburg), Julia Schwalfenberg (Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung Hamburg) sowie Klara Thiele (Digitale Kommunikation der 9. Triennale der Photographie Hamburg).
Aus den zahlreichen Einsendungen wurden insgesamt 20 Projekte ausgezeichnet. Die prämierten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich das Thema „Anders und doch gleich“ interpretiert werden kann.
Besonders freuen wir uns über den Erfolg unserer Schule: Vom Gymnasium Eppendorf wurden Franziska und Pauline St. (Klasse 10) für ihre Fotoreihe „Gleich und doch anders“ ausgezeichnet. Mit ihrer fotografisch überzeugenden Arbeit griffen sie das Wettbewerbsthema auf kreative Weise auf und konnten die Jury begeistern:
„Auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden, begegnen die Betrachtenden mit den Zwillingen Franziska und Pauline zwei ganz unterschiedlichen Personen. Durch die Fragmentation und Neuzusammensetzung ihrer Abbilder verschwimmen die Grenzen zwischen Ihnen auch optisch – und gleichzeitig werden harte Trennlinien gezogen. Eine visuell eindrucksvolle Aufarbeitung der Spannung zwischen Zusammengehörigkeit und dem Streben nach Individualität.

Wir gratulieren den beiden Schülerinnen herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und freuen uns über diese Anerkennung ihrer künstlerischen Leistung.
Die Organisator*innen freuten sich besonders über die große Resonanz bei der Preisverleihung:
„Wir haben uns sehr gefreut, so viele von Ihnen begrüßen zu dürfen, um gemeinsam die Ausstellung anzuschauen und die ausgezeichneten Arbeiten zu feiern.“


Die Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge ist noch bis zum 30. Juni 2026 im Auditorium der Deichtorhallen zu sehen. Anschließend wird sie in den Gang der Kulturellen Bildung umziehen und dort weiterhin durch die Fenster an der Seite der Deichtorhallen öffentlich zugänglich sein.
Janina Arlt


