Kurz vor Weihnachten herrscht nachmittags reges Treiben in der Schule: Rund 35 engagierte freiwillige Helfer:innen kommen zusammen, um Weihnachtsbeutel für bedürftige Menschen in Hamburg zu packen. „Es kann so einfach sein – man muss nur vom Schnacken ins Handeln kommen“, bringt es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Ein Schüler ergänzt mit Blick auf die sich leerenden Spendentische und den stetig wachsenden Stapel gefüllter Beutel: „Wir packen erst eine gute halbe Stunde und können schon 200 Menschen zu Weihnachten eine Freude machen.“
Diese Aussagen spiegeln den Kern der Aktion „Share and Care“ wider: Jede und jeder kann helfen – entscheidend ist, ins Tun zu kommen und nicht nur darüber zu sprechen.
Glücklicherweise gibt es an unserer Schule zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich mit großem Engagement an der Aktion beteiligt haben. Die Street-Art-AG gestaltete 200 Stoffbeutel mit weihnachtlichen Motiven. Einzelne Spender:innen steuerten großzügig größere Mengen an Deodorants, Nüssen oder Socken bei. Eine besonders beeindruckende Spende waren 41 (!) selbstgestrickte Schals. Hinzu kamen viele kleinere Einzelspenden aus der gesamten Schülerschaft – ohne sie wäre die Aktion in dieser Form nicht möglich gewesen. Und nicht zuletzt trugen die vielen helfenden Hände maßgeblich zum Erfolg bei.
Einige freiwillige Schüler:innen konnten das Ergebnis ihres Engagements direkt erleben: Sie verteilten die Weihnachtsbeutel im Rahmen der Suppenküche der Dreieinigkeitskirche in St. Georg und kamen dort mit den Gästen ins Gespräch. Nick beschreibt seine Eindrücke so: „Die Spendenaktion war für mich ein sehr besonderes und wichtiges Erlebnis. Zusammen mit anderen Geschenke an obdachlose Menschen zu verteilen und in der Suppenküche mitzuhelfen, hat mir eine ganz neue Sicht auf viele Dinge gegeben. Besonders beeindruckt hat mich, wie dankbar die Menschen selbst für kleine Gesten der Unterstützung waren. Es hat mir gezeigt, dass man auch in jungem Alter schon etwas Gutes tun und anderen helfen kann.“


