Wir freuen uns sehr, dass SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen des Gymnasiums Eppendorf in auch in diesem Jahr am Mittwoch, 19. November als Gäste von Margarita und Christian Holle zum salondergegenwart eingeladen waren – einer der spannendsten Kunstveranstaltungen Hamburgs. Der Besuch in der historischen Kleiderkasse in Altona, die vom 14. bis 16. November erneut in einen außergewöhnlichen Ausstellungsraum verwandelt wurde, war für unsere Gruppe mit dem Sondertermin ein inspirierendes Erlebnis.
Der Salon, gegründet von Margarita und Christian Holle, feierte in diesem Jahr sein 15. Jubiläum. Seit seiner Entstehung bietet er jungen, noch wenig öffentlich gezeigten Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform und kombiniert ihre Arbeiten mit Werken renommierter Namen. Mehr als 530 künstlerische Positionen wurden in den vergangenen Jahren an ungewöhnlichen Orten präsentiert – ein Konzept, das auch diesmal beeindruckte.
Ein besonderer Höhepunkt unseres Besuchs war die Führung durch die Kunsthistorikerin Franziska Storch, die uns lustvoll, kenntnisreich und mit spürbarer Begeisterung durch die vielfältige Ausstellung leitete. Sie öffnete uns neue Blickwinkel, stellte überraschende Verbindungen zwischen den Werken her und machte den Rundgang zu einem lebendigen, kurzweiligen Erlebnis.
Unsere SchülerInnen, Eltern und Kolleginnen zeigten sich begeistert von der Vielfalt zeitgenössischer Kunst, den mutigen Positionen junger Talente und der spannenden Mischung mit bekannten Künstlern. Ein besonderes Highlight war für viele der Blick auf Gerhard Richters Werk „Alster“ aus dem Jahr 1963, das anlässlich des Jubiläums aus einer Privatsammlung zur Verfügung gestellt wurde.
Mit Malerei, Installationen und Skulpturen bot der Salon zahlreiche Anlässe zum Staunen, Diskutieren und Entdecken. Besonders inspirierend war zu sehen, welche Themen den künstlerischen Nachwuchs aktuell bewegen und wie vielfältig experimentiert wird.
Für unsere Schulgemeinschaft war der Besuch ein bereicherndes kulturelles Erlebnis – und ein schönes Zeichen dafür, wie lebendig Kunst in Hamburg erlebt und geteilt werden kann. Wir danken herzlich für die Einladung und freuen uns schon auf die nächste Ausgabe des Salons der Gegenwart.
(Text und Fotos: Janina Arlt)






















