Unsere Projekttage in Klasse 5: „Wir können etwas für andere tun!“

Ende November fanden in den 5. Klassen zum zwölften Mal die Projekttage zum Thema „Wir können etwas für andere tun!“ statt.

Eingebettet sind diese in den Religionsunterricht und die Beschäftigung mit dem Thema „Kinderrechte – hier bei uns und anderswo“. Die Schüler:innen erfahren dabei u.a., wie es Kindern geht, die auf der Flucht sind, die kein sicheres Dach über dem Kopf haben, die eine schwere Krankheit haben oder deren Schulbildung alles andere als selbstverständlich ist. Sie lernen, dass Kinder eine besondere Form der Unterstützung brauchen, dass jedes Kind Rechte hat, die es zu schützen gilt, und wie man sich für die Rechte von Kindern einsetzen kann.

Das Projekt „Wir können etwas für andere tun!“ liegt uns besonders am Herzen, da so für unsere Schüler:innen erfahrbar wird, wo und wie etwas für Kinder getan wird und wie genau dies vor unserer Haustür, in Hamburg, aussehen kann. 

In diesem Jahr wurden die Projekttage begleitet von Frau Hahn, Frau Lehmann und Frau Aschenbrenner. Die Unterstützung einiger engagierter Eltern und weiterer Lehrkräfte machte es möglich, dass die Schüler:innen auch in diesem Jahr die verschiedenen karitativen Einrichtungen vor Ort besuchen konnten. 

So waren am Donnerstag, den 27.11.2025 vier Schulklassen in kleineren und größeren Gruppen kreuz und quer in Hamburg unterwegs, um das Kinderhospiz Sternenbrücke in Rissen, das Ronald McDonald Haus Eppendorf, das Kleine Herz im Zentrum am UKE, das SOS Kinderdorf Harksheide, das Kinderkrebszentrum am UKEHanseatic Help und den Mitternachtsbus der Diakonie jeweils vor Ort kennenzulernen. 

Bereits zwei Tage zuvor, am 25.11.2025 waren zwei Organisationen in der Aula unserer Schule zu Gast, die uns alle über die Grenzen Hamburgs und Deutschlands hinausblicken ließen. Frau Pfeifer brachte den Kindern die Arbeit der Herzbrücke der Albertinenstiftung, welche herzkranken Kindern in Afghanistan hilft, nah und stand den interessierten Kindern Rede und Antwort. Frau Klötzer, die Mutter einer unserer Fünftklässler:innen, weckte gemeinsam mit Herrn Kakooza Interesse für ihr im Entstehen befindliches Projekt „KamKamChildrensFoundationUganda“, das sich für Straßenkinder in Uganda einsetzt. 

Wie schon in den Jahren zuvor haben die Schüler:innen aufmerksam zugehört, sich umgeschaut und engagiert die Gelegenheit genutzt, ihre interessierten Fragen zu stellen und so noch mehr über karitative Einrichtungen und vor allem über Menschen zu erfahren, die sich mit viel Herzblut für Kinder einsetzen. Was sie erlebt und erfahren haben, präsentieren die Schüler:innen in den nächsten Wochen und beim Tag der offenen Tür in Form von Plakaten in der Schule, um auch anderen die wichtige Arbeit der neun diesmal beteiligten karitativen Einrichtungen nahezubringen.

Ein großer Dank für das Engagement und die Bereitschaft, mit uns gemeinsam dieses Projekt Jahr für Jahr zu verwirklichen, geht an alle Beteiligten!

Stefanie Hahn und Katja Lehmann

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