Fairer Handel – das klingt vielleicht erst einmal nach einem abstrakten Begriff, doch an der Hege-Schule ist Fairtrade längst fester Bestandteil des Schulalltags geworden. Fairtrade steht für gerechten Handel, faire Löhne, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und umweltfreundliche Produktion – besonders für Produzentinnen und Produzenten in Ländern des Globalen Südens. Seit Januar 2019 ist die Hege-Schule offiziell als „Fairtrade-School“ ausgezeichnet.
Hinter dieser Auszeichnung steckt das Engagement der Fairtrade-AG, die innerhalb eines Jahres nicht nur die Schulgemeinschaft, sondern auch TransFair Deutschland von ihrer Arbeit überzeugt hat. Im Schulalltag zeigt sich das Engagement auf vielfältige Weise: So betreibt die AG den FairPoint-Kiosk, der in jeder großen Pause ausschließlich fair gehandelte Snacks und Müsliriegel anbietet. Auch bei Schulveranstaltungen ist der FairPoint regelmäßig vertreten und bringt das Thema Fairtrade immer wieder ins Bewusstsein. Darüber hinaus finden regelmäßig besondere Aktionen statt, wie zum Beispiel ein Fairtrade-Abend mit einer Fair Fashion Show und einer Podiumsdiskussion mit Experten aus verschiedenen Bereichen des fairen Handels. Auch der Besuch der Fairtrade-Kaffeeproduzentin Olga Alvarado aus Honduras im Jahr 2019 bot der Schülerschaft einen direkten Einblick in die Lebensrealität der Produzentinnen.
Das Thema Fairtrade wird außerdem konsequent im Unterricht aller Jahrgänge behandelt – Schülerinnen und Schüler gestalten dazu eigene Flyer und Videos, analysieren Lieferketten oder beschäftigen sich mit Fragen globaler Gerechtigkeit. Für Sichtbarkeit im Schulgebäude sorgt eine Stellwand im Eingangsbereich, die regelmäßig mit aktuellen Themen rund um Nachhaltigkeit und fairen Handel bestückt wird. Im Kiosk werden nicht nur fair gehandelte, sondern auch vegane und biologische Produkte angeboten – sogar die Verpackung der Fairtrade-Schokolade wurde in einem Wettbewerb von Fünftklässlern gestaltet. Auch in Zukunft hat sich die Hege-Schule einiges vorgenommen: Der FairPoint soll dauerhaft bestehen bleiben, das Sortiment – besonders in der Mensa – erweitert werden und die erneute Auszeichnung als Fairtrade-School ist fest im Blick. Neue Fünftklässler sollen mit Willkommensgeschenken aus fair gehandelten Produkten begrüßt und durch Tipps, etwa zum nachhaltigen Einkauf von Schulmaterialien, frühzeitig für das Thema sensibilisiert


