
Das Geburtstagskind: Wolfgang Borchert (20.5.1921 – 21. 11. 1947)
Fast wäre es dieses Mal eine Geburtstagsfeier geworden, denn die jährliche Lesung aus Wolfgang Borcherts Werk, dem über Hamburg hinaus bekannten Autor und ehemaligen Schüler der Oberrealschule Eppendorf, fand in diesem Jahr nur zwei Tage nach dessen Geburtstag statt. Vielleicht weil es eine „Fast-Geburtstagslesung“ war und weil Hamburg gerade das Literaturfestival „Hamburg liest die Elbe“ inszenierte, waren zu dieser Lesung Hamburger Kollegen Wolfgang Borcherts „eingeladen“, die dieser aber nicht persönlich kennengelernt hat. Prof. Dr. Hans Winter stellte diese – Schriftsteller wie Borchert – einleitend vor: Hans Leip, Peter Rühmkorf, Joachim Ringelnatz. Alle drei verbindet mit Borchert ihre Liebe zu Hamburg, die sich, z. B. in ihren Gedichten, widerspiegelt, deren bekannteste die Schauspielerin Marion Gretchen Schmitz in beeindruckender Weise vortrug: „Salut“ (Leip), „Schiff ahoi“ (Rühmkorf), „Ameisen“ (Ringelnatz). Es folgten danach Texte Wolfgang Borcherts, genannt seien hier u. a. die Erzählungen „Die Stadt“, „Hamburg“, die Gedichte „Am Fester eines Wirtshauses am Steinhuder Meer“, „In Hamburg“ – und „Ich möchte Leuchtturm sein“.
Borcherts Hamburger Kollegen:

Der Maler, Grafiker und Schriftsteller Hans Leip (1893 – 1989)

Der Lyriker, Essayist und Pamphletist Peter Rühmkorf (1929 – 2008)

Der Schriftsteller, Kabarettist und Maler Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)
Die Geburtstagsgäste: der Jahrgang 9 des Gymnasiums Eppendorf
Mathilda Köppen (10B) gab mit ihrem Klavierspiel der Lesung und dem Vortrag die festliche Note.






